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"Ohne Zweifel, sagte er, sei
nicht nur das Leben eine verhältnismäßig rasch vorübergehende
Episode, das Sein selbst sei eine solche zwischen nichts und
nichts. Es habe das Sein nicht immer gegeben und werde es nicht
immer geben. Es habe einen Anfang gehabt und werde ein Ende
haben, mit ihm aber Raum und Zeit, denn die seien nur durch das
Sein und durch dieses aneinander gebunden. Raum, sagte er, sei
nichts weiter als die Ordnung oder Beziehung materieller Dinge
untereinander. Ohne Dinge, die ihn einnähmen, gäbe es keinen
Raum und auch keine Zeit. Denn Zeit sei nur eine durch das
Vorhandensein von Körpern ermöglichte Ordnung von Ereignissen,
das Produkt von Bewegung, von Ursache und Wirkung, deren Abfolge
der Zeit Richtung verleihe, ohne welche es die Zeit nicht gäbe.“
Zitat aus dem Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“,
von Thomas Mann.
(Professor Kuckuck versucht im Zug, Felix Krull zu erklären, wie
das Universum funktioniert.)
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